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Die Berufsvorbereitung an der Astrid-Lindgren-Schule findet primär in der Berufsschulstufe statt.

Bereits in der Hauptstufe B gibt es ein großes Angebot zahlreicher Unterrichtsprojekte zur Berufsorientierung.
 

Externe Berufsvorbereitung

Ein Stützpfeiler der Berufsschulstufenarbeit stellen Praktika dar, die den Schülern Einblicke in verschiedene Berufszweige ermöglichen sollen. Hier sind die Kollegen der Berufsschulstufe in ständigem Kontakt mit ihren Kooperationspartnern.

 Praktikum in der beschützenden Werkstätte
Einmal im Jahr absolvieren die Schüler ein Praktikum in der beschützenden Werkstätte in Bad Friedrichshall. Diese Kooperation beginnt bereits im letzten Hauptstufenjahr. Der Anspruch für den Schüler steigert sich durch die Praktikumsdauer und die abnehmende Begleitung durch die Lehrer.

 Praktikum auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt
Das Finden von geeigneten Praktikumsstellen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt wird von den Kollegen des Integrationsfachdienstes, den Familien und den Lehrern unterstützt. Folgende Elemente werden bei einem Praktikum auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt berücksichtigt und von den Schülern und anderen mitwirkenden Personen erledigt:

  • Vorbereitung (Vorstellungstermin, Praktikumsordner anlegen)
  • Durchführung ( Arbeiten, Führen des Praktikumsordners)
  • Praktikumsbesuch
  • Nachbereitung (Besprechung der Beurteilung)

Praktika auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt können zum Schnuppern dienen, geben Aufschluss über die eigene Leistungsfähigkeit oder bereiten ein Arbeitsverhältnis vor.
Praktika werden ebenso für Weiterbildungsmaßnahmen organisiert, bspw. dem Anna-Haag-Haus in Stuttgart. Während eines Praktikums sind die Schüler über die Schule versichert.
 

Die Berufswegekonferenz

Bei der Suche nach dem geeigneten Arbeitsplatz bieten wir ab dem ersten Berufsschulstufenjahr Berufswegekonferenzen an. Diese Berufswegekonferenz findet einmal im Jahr für jeden Schüler der Berufsschulstufe statt.

An einem runden Tisch erstellen Schüler, Familie, Klassenlehrer, und im weiteren Verlauf die Schulleitung, die Agentur für Arbeit, Vertreter der beschützenden Werkstatt, die Eingliederungshilfe und - nach Bedarf - der Integrationsfachdienst, einen Berufswegeplan. Hierbei sollen nachschulisch Perspektiven beleuchtet, Vorstellungen und Ideen entwickelt und Zuständigkeiten geklärt werden.
Ergebnisse können dann im darauf folgenden Jahr besprochen und neu konzipiert werden.
 

Kooperationspartner

Die Familien:

  •  Sie stehen in Kontakt mit der Schule und entwerfen gemeinsam Zukunftsperspektiven mit den Lehrern.
  • Sie beteiligen sich an der Praktikumssuche am Wohnort.

Die Agentur für Arbeit:

  • Der Rehaberater klärt rechtliche Schritte zwischen Familie und Arbeitsstelle.
  • Sie ist der Kostenträger für Ausbildungsmaßnahmen nach der Schulzeit.

Beschützende Werkstätten Heilbronn und Werkstatt für behinderte Menschen in Lichtenstern:

  • Die meisten Schüler finden dort nach der Schule einen geeigneten Arbeitsplatz im produktiven Bereich oder in der Förder- und Betreuungsgruppe.
  • Der Berufsbildungsbereich dauert die ersten 2 Jahre.
  • Die Schüler absolvieren Orientierungs-, Erprobungs- und Belastungspraktika.

Integrationsfachdienst:

  • Er hilft bei der Eingliederung von Schülern auf dem 1. und 2. Arbeitsmarkt oder in Weiterbildungsmaßnahmen.
  • Schulische Kontakte finden in Form von Schlüsselqualifikationsseminaren statt, alle 1-2 Monate durch eine Vertreterin des Fachdienstes.
  • Praktikumsbesuche
  • Er regelt bürokratischer Notwendigkeiten zwischen Betrieb, AA und Familie.

Eingliederungshilfe:

  • Sie gibt Beratung beim Übergang Schule/Beruf,
  • bei Fragen zu Bildungs- und Arbeitsmöglichkeiten,
  • bei der Suche geeigneter Wohnformen und/oder bei der Freizeitgestaltung.
  • Sie ist Kostenträger bei oben genannten Angeboten.

Verschiedene Betriebe auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt:

  • Sie geben Schülern Gelegenheit einen Berufszweig kennen zu lernen.
  • Sie sind manchmal spätere Arbeitgeber.

 

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